8/12/2007

familienausflug nach monterey und carmel


ein picknick am strand ... also, den bikini kann man getrost zu hause lassen - es hat nicht mehr wie 20° und im wasser gefrieren die zehen!




my host family: dad robert, mom edna, carlo und jason (youngest of the family)





was ist denn da gar so interessant?






ah, eine nobel-hochzeit in pebbles beach!

hier sind wir also am gelände eines der nobelsten golfplätze der welt (hier spielen die hollywood stars, haben ja gleich nebenan ihre kleinen häuschen...)



hiro und kim, die beiden studentinnen aus japan (meine zimmernachbarinnen), lässt der ganze luxus ziemlich unberührt!

8/08/2007

1. dienstag im monat freier eintritt in alle museen...

MOMA museum of modern art

ist absolut sehenswert ... gute mischung von europäischen und amerikanischen künstlern (picasso, kandinsky, matisse, klee, pollock, liechtenstein, warhol, u.a.)
eine sonderausstellung ist henri matisse (als bildhauer) gewidmet - sehr interessant gestaltet



mit diesen beiden crazy youngsters war ich in sachen kunst unterwegs (sie japanerin, er spanier - wie gesagt multikulti, auch in der schule!)




... nach der schule (17:00) noch ein kleiner spaziergang auf den telegraph hill - super ausblick, nicht wahr?
die steilheit des geländes kommt ja bei den fotos nie so gut raus - mein nicht ganz so extrem durchtrainierter körper hat es allerdings sofort bemerkt und leichte schwächesignale an das großhirn gesandt...


dieses foto ist ja nicht so überwältigend, aber man beachte bitte die dachterasse - die, finde ich, hat schon was ... also da oben sitzen mit ein (oder zwei...) glaserl nappa valley wein, die sonne untergehen sehen ...
ist übrigens die bay bridge (nicht zu verwechseln mit der golden gate!)

8/06/2007

a brief review ...


blick von nobb hill auf san fran

(nobb stammt angeblich von dem hindu-wort "nabob" = millionär ... passt ganz gut zu dieser gegend!)



wochenrückblick - meine ersten eindrücke

* amerika besteht hauptsächlich aus shopping malls und fast food restaurants (ehrlich, wie die alle überleben, ist mir ein rätsel)

* die amerikanische auto-industrie muss am boden liegen, denn ich sehe hier alle automarken ausser ford und general motors - ist wirklich extrem! zumindest in san fran fährt man toyota, honda, mercedes, porsche und bmw - hin und wieder rattert ein verrosteter ford pick-up vorbei!

* jede familie besitzt mindestens 3 autos - mein gastvater hat mir erklärt, das sei lebensnotwendig! also, wenn nur 2 personen über einen führerschein verfügen ...

* die leute hier sind sehr freundlich und extrem hilfsbereit ... ein zeitweise hilfloser tourist wie ich ist überaus dankbar dafür!

* die öffentlichen toiletten sind extrem sauber - also, das habe ich ja wirklich nicht erwartet ...

* in san francisco findest du jede nur erdenkliche nationalität, ein absoluter melting pot!

* darüber hinaus hält san fran, was es verspricht - es ist eine absolut faszinierende stadt mit vielen gegensätzen (schon das wetter ist ein kapitel für sich!)

* das leben in san fran ist wirklich NICHT billig - allein für die u-bahn habe ich in der 1.woche $ 50,-- gebraucht!

* was die us-infrastruktur betrifft, haben wir in europa keinen falschen eindruck!
ein bisschen ausserhalb der nobel-viertel hängen die stromkabel kreuz und quer herum, die strommasten dürften noch von zeiten der erstbesiedelung amerikas stammen, vieles erscheint improvisiert - wie dieser briefkasten!

8/05/2007

Golden Gate Bridge and Presidio

Palace of Fine Arts
ein neoklassizistischer bau, der als einziger der großartigen bauten aus dem jahre 1915 erhalten blieb. mit der "Panama Pacific Exposition" feierte san francisco damals seine wiederauferstehung nach dem großen erdbeben von 1906!


Golden Gate Bridge
zumindest einmal ein teil davon ...
wir werden sehen, ob ich sie mal zur gänze abbilden kann - im august wahrscheinlich nicht ... aber ich bin ja auch noch den ganzen september da!


wenn die nebelfetzen über einen hinwegfegen...
nun eine kleine lektion in meteorologie: es handelt sich hier um sogenannte "advektionsnebel in küstennähe" - dieses phänomen tritt auf, wenn warme, feuchte luftmassen über eine kühle wasserfläche fließen (der pazifik hat auch im sommer nicht mehr als 15º)


wir befinden uns hier am gelände des presidio, städtisches erholungsgebiet (war ursprünglich militärstützpunkt). dieses wochenende findet hier ein großes hawaiianisches fest statt und wie heisst es doch: wo man feiert, da lass dich nieder...
...und iss doch gleich was, damit du nicht des hungertodes stirbst!

8/04/2007

die sportliche ecke des campus ...

hier fighten sie also, die "californian golden bears" ... muss ziemlich rundgehen, wenn die berkley athleten gegen die stanford elite kämpfen - so ähnlich wie bei uns früher "voest gegen lask" na, ja - ok, ist nicht ganz vergleichbar!


muss eine superstimmung sein in so einem stadion ... ich werd mal sehen, ob ich für ein spiel noch karten bekomme, bin ja lang genug da!







den möchte ich nicht unbedingt zum feind haben...

a trip to berkeley on a sunny afternoon ...


welcome to the university of california, berkeley!

http://www.berkeley.edu/map/ ...
für interessierte!


die altehrwürdige uni wurde 1868 gegründet, derzeit sind ca. 30.000 studenten inskribiert und ich habe mir sagen lassen, dass sich unter den profesoren einige nobelpreisträger befinden ...
na, ja, hab ich mir gedacht, sagst lieber nix, wo du studiert hast!



und der campus ist mehr als beeindruckend! ob man sich da jemals so richtig zurecht findet, ich weiss nicht...



der sather tower oder besser bekannt als "campanile" ... ist auch dem venezianischen campanile nachempfunden!
der turm birgt neben einer vielzahl von fossilien aus den diversesten zeitaltern und gegenden auch ein ganz besonderes glockenspiel (= engl., carillon) mit 61 glocken! der glockenspieler ist derzeit auf urlaub und drum blieben sie stumm, die glockerl!


die aussicht vom campanile hab ich mir natürlich nicht entgehen lassen ...
dies ist der blick auf san fran...
mit einer leichten dunstschicht,
die nebelschwaden im hintergrund sind am foto nicht mehr sichtbar!

8/02/2007

impressionen aus daly city ...

während in ganz kalifornien "der planet glüht", ist im süden von san fran offensichtlich der august gegen den november ausgetauscht worden ... hier bläst ne steife brise, die häuser verschwinden und tauchen wieder auf ... fast ein wenig gruselig! mark twain hatte also doch recht mit seinem ausspruch: der härteste winter, den er je erlebte, war der august in san francisco!
und eines stimmt auch zu 100% - in amerika ist einfach ALLES größer: die straßen, die autos, die kühlschränke und die lebensmittelpackungen, um nur einige beispiele zu nennen!


dies ist das haus meiner gastfamilie, ein sehr typisches reihenhaus für diese gegend! unvorstellbar, dass man für ein solches haus ca. 1 mio us-dollars zahlen muss ... da wundert einen die immobilien-krise in amerika rein gar nicht mehr! diese häuser haben nur ein gemauertes erdgeschoss, die darüber liegenden geschosse erinnern eigentlich mehr an pappendeckelschachteln als an ein haus. also, wenn da ein erdbeben ist, möchte ich mich nicht unbedingt in einem solchen haus aufhalten ...


mein zimmer ... es ist einfach, aber bietet alles, was ein bescheidener student benötigt - aber das beste von allem kann man nicht sehen: ein wireless - anschluss, ich kann rund um die uhr gratis im internet surfen ... und das mit meinem neuen apple-notebook ... i´m in heaven!



und hier noch ein typisch amerikanischer frühstückstisch (es fehlt der milch"kanister"!) - also für einen zivilisierten europäer ist dies sowohl für das auge wie auch für den gaumen eine ordentliche umstellung. man isst aus papptellern - und das darauf befindliche essen (cornflakes oder toastbrot) schmeckt eigentlich nur nach chemie. die milch erinnert eher an trübes wasser (und schmeckt auch so!) aber so ist das nun mal: andere länder, andere sitten! dafür ist das abendessen immer very delicious - asian food ... meine gastfamilie stammt ursprünglich von den philippinen!